Madeleine

Bild des Benutzers Madeleine
Alter
19 Jahre
Lieblingsfilme
Die Kinder des Monsieur Mathieu
Lieblingsschauspieler/in
Angelina Jolie
Interessen
Filme, Bücher
Filmkritik - Das weiße Band
von Madeleine, 19

In dem Film „Das weiße Band“ des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, der 1913/14 spielt, geht es um ein kleines Dorf in Norddeutschland, in dem seit einiger Zeit merkwürdige Vorfälle...

In dem Film „Das weiße Band“ des österreichischen Regisseurs Michael Haneke, der 1913/14 spielt, geht es um ein kleines Dorf in Norddeutschland, in dem seit einiger Zeit merkwürdige Vorfälle geschehen, die die Form ritueller Bestrafungen annehmen. Die typischen Dorfmitglieder wie Pastor, Arzt, Baron und Hebamme erhalten hier extreme Züge. Der Arzt stürzt wegen eines zwischen zwei Bäumen gespannten Drahts vom Pferd, der Sohn des Barons wird stark malträtiert in dem örtlichen Sägewerk aufgefunden. Der Film zeigt wie Extrem die damaligen Erziehungsmethoden waren. Beispielsweise lässt der Pastor seine Kinder ein weißes Band tragen, das ihnen „helfen“ soll, keine bösen Dinge zu tun. Aus der Perspektive des Dorflehrers erzählt zeigt der Schwarzweißfilm wie der Dorflehrer die nach außen hin scheinbare Idylle zu hinterfragen. Das Ende des Films fasst den Beginn des ersten Weltkriegs auf. Was mir an dem Film nicht so sehr gefiel waren die teils minutenlangen stummen Standbilder, die aber andererseits Zeit zum Nachdenken über die zukünftige oder vorangegangene Szene lieferten. Der Film ist auf jeden Fall das Anschauen wert, schon allein, um über Erziehungsmethoden der damaligen Zeit nachzudenken. Den größten Spaß, den der Film mir bereitet hat, war das Rätseln um den Täter im Film nach dem Sehen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Angucken.

Filmkritik - Plastic Planet
von Madeleine, 19

Der 2009 entstandene Film „Plastic Planet“ ist ein hochinteressanter Dokumentarfilm über Plastik in unserem Leben. Er zeigt, wie viel Plastik in unserem Leben ist, das nicht wegzudenken ist, und...

Der 2009 entstandene Film „Plastic Planet“ ist ein hochinteressanter Dokumentarfilm über Plastik in unserem Leben. Er zeigt, wie viel Plastik in unserem Leben ist, das nicht wegzudenken ist, und wie Plastik sowohl unser Leben, als auch unsere Umwelt und unsere Gene verändert. Wahrscheinlich finden die meisten Schüler Dokumentarfilme langweilig, aber dieser Film ist es wert angesehen zu werden, da er sehr anschaulich, spannend und manchmal auch in Zeichentrick-Form über Plastik erzählt. Wisst ihr zum Beispiel, wie viel Plastik euer Haushalt enthält? Er zeigt wie giftig Plastik ist und wie sehr die Plastikindustrie versucht, dies zu verheimlichen. Der leichte österreichische Akzent des Erzählers, Werner Boote, der gleichzeitig auch der Regisseur ist, wirkt in diesem Film sehr angenehm.

Filmkritik - Der Schatz der weißen Falken
von Madeleine, 19

Peter Laux, das war der Anführer der Jugendbande „Die weißen Falken“, der 1971 verschwand. 10 Jahre später, 1981, erfährt der elfjährige Jan, dass er aus seiner Neubausiedlung fortziehen muss....

Peter Laux, das war der Anführer der Jugendbande „Die weißen Falken“, der 1971 verschwand. 10 Jahre später, 1981, erfährt der elfjährige Jan, dass er aus seiner Neubausiedlung fortziehen muss. Mit seinen Freunden Basti und Stevie folgt er der Schatzkarte, die sie in einer alten Villa mit einem Falkenbild an der Wand entdeckt haben, zu einem Schatz, der angeblich in einer alten Burg liegt. Die rivalisierende Bande der Altbausiedlung unter der Führung der burschikosen Marie folgt ihnen. Jan und Marie entdecken die Höhle und die Höhle wird hinter Stevie und Basti, die ihnen gefolgt sind, verschüttet… Ich würde den Film in das Genre Kinder-Abenteuerfilm einordnen, allerdings würde ich den Film statt FSK ohne Altersbeschränkung als FSK ab 6 einstufen, da es einige sehr schockierende Szenen gibt. Die Filmmusik ist hauptsächlich ein Klavierthema, das teils einen beruhigenden Effekt hat. Mir hat der Film sehr gut gefallen, da er (nicht zu trocken) auch das kritische Thema des Erwachsenwerdens beinhaltet.

Filmkritik - Bende Sira
von Madeleine, 19

„Bende Sıra“ auf Deutsch: Ich bin dran: Das ist der Satz den die türkischen Jungen in dem in Istanbul spielenden Kurzfilm täglich sagen, wenn sie wie jeden Tag abzählen wer von dem von ihnen...

„Bende Sıra“ auf Deutsch: Ich bin dran: Das ist der Satz den die türkischen Jungen in dem in Istanbul spielenden Kurzfilm täglich sagen, wenn sie wie jeden Tag abzählen wer von dem von ihnen verdienten Geld ins Kino gehen darf. Eines Tages kommt ein älterer Herr zu den Jungen und bietet ihnen an sie alle ins Kino einzuladen. Der Junge, der eigentlich dran gewesen wäre erklärt den größeren Jungen nach dem Kinobesuch, dass er dann beim nächsten Mal dran sei, diese allerdings wimmeln ihn ab und erklären, dass sie in dem Trubel nicht aufgepasst hätten, wer dran gewesen wäre. İsmet Ergün, die Regisseurin und Drehbuchautorin hat mit ihrem Film, der ausschließlich mit Laienschauspielern besetzt ist, 2007, in dem Entstehungsjahr, schon vier Filmpreise abgeräumt. Durch den leichten Sepiaton des Films wirkt er, als wäre er aus einer anderen Zeit oder einer anderen Welt-einer anderen Kultur. Die Kernaussage des Films ist wohl Vertrauen, denn sie vertrauen dem Jungen der dran ist in der Hoffnung ihr Geld an, das er ihnen später erzählt, worum es in dem Film ging und sie so den Film in ihrem inneren Kino auch sehen können, und das auch arme Kinder Spaß haben können. Der Film gefiel mir nicht so sehr, da er nicht so leicht zu verstehen ist, wenn man kein Wort türkisch oder italienisch kann.

Filmkritik - Soul Boy
von Madeleine, 19

In dem Film „Soul Boy“ vom bekannten Produzenten Tom Tykwer geht es um den 14-Jährigen Abila, dessen Vater eines Tages seinen Laden in Kibera, einem der größten Slums Afrikas, nicht öffnen will,...

In dem Film „Soul Boy“ vom bekannten Produzenten Tom Tykwer geht es um den 14-Jährigen Abila, dessen Vater eines Tages seinen Laden in Kibera, einem der größten Slums Afrikas, nicht öffnen will, da ihm seine Seele geraubt worden ist. Der Junge geht zu der Nyawawa, der Geisterfrau, um die Seele seines Vaters zurück zu gewinnen. Diese stellt ihm sieben Aufgaben die nur ein echter Mann lösen kann. Kann Abi sie mit seiner gleichaltrigen Freundin Shiku lösen? Der Film gibt schockierende Einblicke in das so andersartige Leben der Kinder in afrikanischen Slums, die trotz ihrer Armut genauso glücklich sein können wie wir. Der Film ist ein Projekt von Tom Tykwer und jungen afrikanischen Filmstudenten und alle Schauspieler sind tatsächlich Bewohner von Kibera. Der Film entstand in einer unglaublich kurzen Zeit von 16 Tagen.

Filmkritik - Der Herr der Diebe
von Madeleine, 19

Nach dem Tod ihrer Mutter werden die Geschwister Bo und Prosper...

Nach dem Tod ihrer Mutter werden die Geschwister Bo und Prosper getrennt. Bo kommt zu seiner Tante und ihrem Mann, den furchtbaren Hartliebs, während Prosper in ein Waisenhaus kommt, aus dem er allerdings nach kurzer Zeit abhaut und mit seinem Bruder Bo nach Venedig flieht. Die Hartliebs, die ihnen gefolgt sind, setzen dort einen Privatdetektiv namens Victor Getz auf die beiden Kinder an, die währenddessen von dem geheimnisvollen Scipio in das Sternenversteck, ein stillgelegtes Kino, gebracht worden sind. Doch dann erhält Scipio, der „Herr der Diebe“ wie er sich selbst nennt, einen rätselhaften Auftrag…

Der Film „Herr der Diebe“, der 2005 unter Regie von Richard Claus entstand, ist ein Film, in dem es um Freundschaft, Vertrauen, Erwachsenwerden aber auch um Abenteuer geht. Die Filmmusik, die vom London Symphonie Orchestra gespielt wird, passt sich den einzelnen Szenen sehr gut an. Teilweise an Originalschauplätzen in Venedig gedreht, spielt der Piazza San Marco eine zentrale Rolle, denn einige wichtige Szenen, wie zum Beispiel die erste Begegnung mit dem Auftraggeber, spielen sich dort ab.