Emmyerdbeere

Alter
23 Jahre
Lieblingsfilme
Sherlock Holmes (der Neue) - Absolut genial und Moulin Rouge - hat man jemals soo viele Farben in einem Film gesehen ?
Lieblingsschauspieler/in
Jonny Depp, Emma Thompson und Heath Ledger ( vermutlich nur, weil er tot ist ...)
Interessen
Bücher, Filme natürlich, REISEN ...........................
„Ich will irgendwann einmal beinahe jeden Zentimeter dieser Erde gesehen haben. Oh, und ich möchte veröffentlichte (!) Schriftstellerin vom Format einer Cornelia Funke,Allende oder eines Steinbecks werden. “
Filmkritik - Die Farbe der Milch
von Emmyerdbeere, 23

Kinder sollten im Reagenzglas gezeugt werden, wenn unsere Spezies das mit der Zellteilung schon nicht hinkriegt, so was wie Liebe ist zu vermeiden und letztendlich ist es gar nicht so schlimm,...

Kinder sollten im Reagenzglas gezeugt werden, wenn unsere Spezies das mit der Zellteilung schon nicht hinkriegt, so was wie Liebe ist zu vermeiden und letztendlich ist es gar nicht so schlimm, dass das Y-Chromosom (und damit die gesamte männliche Bevölkerung) irgendwann ausstirbt. Das zumindest findet Selma, zukünftige Nobelpreisträgerin für Fortpflanzungskunde und nebenbei fest entschlossen nie zu Heiraten.

Selma hat es aber auch nicht leicht, ihre Freundinnen scheinen sich in alberne Hühner zu verwandeln, die nichts dabei finden, einen Treueschwur zu brechen und in ihrer Tante Nora findet sie das perfekte Beispiel dafür, dass Liebe die einzige schreckliche Krankheit ist, für die noch keiner ein Heilmittel sucht. Und dabei sollte man meinen, dass man als Zwölfjährige nicht ohnehin schon genügend Probleme hat.

In Selma (Julia Krohn) hat die Farbe der Milch eine ziemlich willensstarke Protagonistin gefunden. Obwohl es dieser weiblichen Ausgabe eines Peter Pans nicht gleich gelungen ist, mich in Bann zu ziehen, so überzeugt sie doch im Laufe des Filmes immer mehr, ihre Wutausbrüche und begeisterten Vorträge zur Biologie können einen einfach nicht kalt lassen. Und obwohl ich während des Films immer wieder das Gefühl hatte, dass dieser versucht mehr zu sein, als er ist, kann ich nur sagen:

ANSCHAUEN UND SELBST ENTSCHEIDEN !

Filmkritik - Ein Teil von mir
von Emmyerdbeere, 23

Minderjährigenschwangerschaft. Schon häufig als Thema für „eindringliche Filme“ missbraucht, die sich selbst zu wichtig nehmen. Was genau Ein Teil von mir ausmacht, was diesen Film aus der Masse...

Minderjährigenschwangerschaft. Schon häufig als Thema für „eindringliche Filme“ missbraucht, die sich selbst zu wichtig nehmen. Was genau Ein Teil von mir ausmacht, was diesen Film aus der Masse herausstechen lässt, ist schwer zu beschreiben. Jenseits von Alimente und Moralpredigten nähert sich Christoph Röhl einem Thema, dass doch eigentlich in erster Linie Teenager betrifft und dennoch in Filmen normalerweise nur für Erwachsene aufgezogen wird.

Jonas ist sechzehn, hat genaue Vorstellungen davon, wie sein Leben mal auszusehen hat, und kann sich eigentlich nicht beschweren. Vicky lernt er bei einer Party kennen, und obwohl beide entschieden haben, danach getrennter Wege zu gehen, steht sie ein paar Monate später plötzlich vor seiner Schule …

Obwohl die Dialoge mich nicht sonderlich überzeugen konnten, besticht die Körpersprache der Schauspieler umso mehr. Völlig unverkrampft und natürlich spielen Ludwig Trepte und Karoline Teska diese doch eher schwierigen Rollen, von dem Geschehen an der Leinwand kann man sich selbst trotz Vorurteilen nicht distanzieren.