Toni Goldwascher

< zurück zur Übersicht | nächster Film >

Infos zum Film

Der bayrische Tom Sawyer heißt Toni
Deutschland 2007
Nobert Lechner
88 Minuten, Farbe
Spielfilm
Vorstufe - 3. Klasse

Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Der 12-jährige Toni lebt mit seiner Mutter und seinem Hund Strupp im „Goldwascherhaus“, das etwas außerhalb eines kleinen Dorfes am Inn steht. Früher, als...

Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Der 12-jährige Toni lebt mit seiner Mutter und seinem Hund Strupp im „Goldwascherhaus“, das etwas außerhalb eines kleinen Dorfes am Inn steht. Früher, als der Fluss noch wild war, konnte man dort tatsächlich Gold finden. Tonis Großvater war ein solcher „Goldwascher“, was ihm im Dorf den zweifelhaften Ruf einbrachte, ohne ehrliche Arbeit reich werden zu wollen. Das ist zwar lange her, aber immer noch gilt das Haus im Dorf als Schandfleck.

Ohne eigenes Verschulden ist Toni also zum Außenseiter geworden. Hans, der Sohn des Großbauern aus dem reicheren Oberdorf, nimmt sich deshalb das Recht heraus, Toni ständig zu schikanieren. Auch Tonis Freunde aus dem Waisenhaus im Unterdorf, der Epileptiker Herbert und die durch ein Kriegserlebnis verstummte Elfie, sind ebenfalls regelmäßig Opfer der Attacken von Hans.

Ein junger Kaplan, der vertretungsweise die Dorfgemeinde betreut, versucht Frieden zwischen den Unter- und den Oberdörflern zu stiften und würde Toni gerne als Ministrant gewinnen. Aber Toni hat nichts anderes im Sinn, als mit Hilfe einer alten Schatzkarte, die er in der Truhe seines Vaters gefunden hat, Gold zu finden. Als die Suche tatsächlich Erfolg hat, macht sich auch Hans mit seiner Bande auf Schatzsuche. Doch zu allem Unglück gräbt er einen alten Karabiner samt Munition aus, der nach dem Krieg versteckt wurde. Damit will er es Toni heimzahlen …

Ein Floß bauen, eine Schatzinsel erobern, Gold suchen in der Wildnis einer Flusslandschaft: Toni Goldwascher ist eine archaische Geschichte in der Stimmung von "Tom Sawyer", betont altmodisch und mit viel Lokalkolorit in ausdrucksstarken Bildern erzählt.

„…die über die konkrete Zeit und den konkreten Ort hinausweisende universelle Geschichte einiger Außenseiter mit ihren Träumen und Hoffnungen auf Anerkennung und Respekt sowie ihrem Kampf gegen Vorurteile und die Missgunst anderer.“ Holger Twele

Do 11.11. 11.00 Regenbogenkino – Kreuzberg
Fr 12.11. 10.00 Karli Kinocenter – Neukölln
Di 16.11. 10.00 Alhambra – Wedding
Mi 17.11. 10.00 Cineplex Spandau