Infos zum Film

Eine Utopie der 20er Jahre: Fritz Langs Version einer Zukunftsstadt
Deutschland 1927
Fritz Lang
145 min., Farbe
Science Fiction
9. - 10. Klasse

Die Stadt Metropolis ist zweigeteilt. In den kühn aufragenden Hochhäusern leben die „Herrenmenschen“, unter der Erde Massen von Arbeitern, die an monströsen Maschinen schuften, um den Glanz und...

Die Stadt Metropolis ist zweigeteilt. In den kühn aufragenden Hochhäusern leben die „Herrenmenschen“, unter der Erde Massen von Arbeitern, die an monströsen Maschinen schuften, um den Glanz und den Reichtum der oberen Stadt zu erschaffen. Herrscher von Metropolis ist der Industriemagnat Joh Fredersen. Als sein Sohn Freder die Arbeiterin und Freiheitskämpferin Maria kennenlernt, stellt der sich gegen seinen Vater und solidarisiert sich mit den Arbeitern. Joh Fredersen sieht sein Imperium in Gefahr und lässt von einem dämonischen Wissenschaftler einen Maschinenmenschen, eine künstliche Maria, erschaffen. Diese soll die Arbeiter zu einem Aufstand aufwiegeln, um damit einen Vorwand für ihre endgültige Unterwerfung zu liefern. Gerade noch rechtzeitig schreiten die wahre Maria und Freder ein. Fritz Lang verbindet in seinem Stummfilmepos Motive des deutschen Expressionismus mit technischer Utopie und politischer Spekulation. Filmästhetisch ist Metropolis ein virtuos komponiertes Licht- und Schattenspiel, das durch Montagerhythmus und architektonische Fantasie fesselt. Zeitgeschichtlich ist der Film Langs Kommentar zur Sozialpsychologie in der Weimarer Republik.

12.11. 10:00 Central - Mitte
16.11. Regenbogenkino - Kreuzberg
18.+24.11. 10:00 Kino Krokodil - Prenzlauer Berg